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Spiele Cossacks II - Napoleonic Wars

Napoleon - ein genialer Stratege oder doch nur ein Größenwahnsinniger in der langen Reihe der vermeidlichen großen Eroberer ? Wir alle kennen seine Erfolge. Die Dreikaiserschlacht zum Beispiel, als er Österreich und Russland schlug oder aber, dass er weite Teile Europas ero-berte. Aber wie es meistens so ist, zer-fallen diese großen Reiche auch schnell wieder.


So verlor er fast seine ganze Armee, als er sich auf dem Rückweg von Moskau befand. Normalerweise hatte er dort doch eigentlich eine russische Armee erwartet, die aber nicht zugegen war. Jeder, der im Geschichtsunterricht etwas aufgepasst hat, sollte auch die Völker-schlacht bei Leipzig kennen oder zumin-dest einmal den Begriff Waterloo gehört haben, ohne dabei direkt an das Lied von Abba denken zu müssen.


Mitten drin oder Augenwischerei ?


Bei dem Titel Cossacks 2 – Napoleonic Wars müsste man ja eigentlich denken „Hey, klasse. Kann ich mal den napo-leonischen Feldzug nachspielen“ – aber falsch gedacht. Das Spiel führt euch di-rekt nach England, denn dort haben es die feinen Briten satt, den ganzen Tag Tee zu trinken. Deshalb haben sich ein paar Barone gedacht, sie zetteln einfach einmal einen Krieg mit der Krone an und nehmen mehrere englische Städte ein.


Als treu ergebener Diener der Krone schnappt man sich natürlich sofort seine Truppen und bekämpft den aufständi-schen Adel. Dies spielt aber natürlich alles in der Epoche, in der auch Napoleon seinen Krieg führt, deshalb ist der Titel wenigstens nicht ganz dran vorbei.


Aufbauen und zerstören


Cossacks 2 ist ein typisches Strategie-spiel. Ihr errichtet euch zumeist in den Missionen eine Basis, baut Rohstoffe ab und erstellt Einheiten. Rohstoffgebäude müssen aber meist nicht selbst gebaut werden, sondern werden einfach ganz dreist vom Gegner geklaut. Warum soll-te man sich auch die Mühe machen und es selbst aufbauen, wenn 300 Meter weiter ein schon fertiges Gebäude steht ?


Dazu muss zwar noch die Stadtgarnison überwunden werden, aber das sind eig-entlich nur Bauern, denen man Waffen in die Hand gedrückt hat. Kein Gegner für überdisziplinierte schottische High-lander.



Alles in Reih und Glied


Wie es in dieser Zeit üblich war, wurden die Truppen in strengen Formationen zusammengefasst und trafen sich dann auch in diesen auf dem Schlachtfeld. Nur wenige Meter vom Feind entfernt gingen die Verbände in Stellung und beschos-sen sich mit allem, was das Schießpulver zu transportieren wusste, sich um den Verstand zu schießen. Auch hier kann viel mit den Formationen gespielt wer-den.


Die erste wichtige Formation ist die Kolonnenformation In dieser Ausrichtung sollte man die Truppen die meiste Zeit über beim Marschieren lassen, denn hierdurch bewegen sie sich nur auf den Wegen und ermüden nicht so schnell, da sie sich nicht den Weg durch das Un-terholz bahnen müssen. Die zweite Einteilung ist dann die Linienformation. Diese sollte man vor allem für die Schlacht benutzen, um so viele Einhei-ten wie möglich gleichzieitg auf den Feind schießen zu lassen.


In einer weiteren Formation formieren sich die Truppen zu einem Quadrat, in welchem sich jedoch mittig ein Loch befindet. Diese Formation ist nicht nur dann gut, wenn man von Gegnern um-stellt ist. Man kann in der freie Stelle auch wunderbar einen Kommandanten verstecken und ihn so erst einmal vor gegnerischen Angriffen schützen.

1.10.16 18:40

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