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Empire At War


Seit Mitte Februar ist „Empire At War“ endlich auf dem Markt und wir möchten daher noch ein Zitat hinzufügen: „Empire At War ist ein tolles Strategiespiel!“


Alternative Geschichte

Och menno, schon wieder verloren!“ Denken Sie das auch immer, wenn der Imperator in Episode 6 einen glatten Abflug hinlegt und Darth Vader im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben aushaucht? Kein Problem, denn dafür gibt es ja jetzt Empire At War! Das behandelt zwar nur die Geschehnisse aus Episode 4, Stoff für allerlei spannende Star Wars-Stories gibt’s dennoch mehr als reichlich. Denn neben der Kampagne hat Entwickler Petroglyph auch noch die Galaktische Eroberung auf die Beine gestellt, in der Sie sich wahlweise auf die Seite der lieben Rebellen oder des fiesen Imperiums schlagen können. Das Prinzip ist relativ einfach: Ähnlich wie in Rome erobern Sie Planeten und bilden Truppen aus, um schließlich die ganze Galaxie unter Ihre Knute zu zwingen. Problem: An Rome kommt der Global-Modus von Empire At War bei weitem nicht ran, dafür fehlen wichtige Faktoren wie Diplomatie, Handel oder Mikro-Management. Klar, das Imperium verhandelt nun mal nicht mit seinen Widersachern, aber hätte man nicht jeden Planeten mit einem einzelnen Völkchen besiedeln können, das man per Diplomatie auf seine Seite ziehen könnte oder mit dem man handeln könnte, um sein Einkommen aufzubessern? So fühlt sich das Spiel etwas wie ein Rome delight an. Aber zum Glück wie ein richtig gutes! Denn in Sachen Taktik steht Empire At War dem antiken Vorbild kaum nach. Welchen Planeten mache ich zur Militärbasis? Welcher Planet soll für die Wirtschaft zuständig sein? Wirtschaft ist besonders wichtig, denn umsonst bekommt selbst das sonst so mächtige Imperium nicht mal eine billige Plastik-Sturmtrupplerrüstung. Und so leistet jeder Planet, der unter Ihrer Fuchtel steht, seinen Beitrag, indem er täglich sein Einkommen abdrückt. Täglich? Ja, denn das Spiel läuft tatsächlich komplett in Echtzeit ab, was unter anderem auch mal bedeuten kann, dass Sie einfach angegriffen werden, während Sie gerade nichts ahnend am Befehle-verteilen sind.

Eine Galaxis voller Helden

Auch in der fernen Zukunft macht der Fortschritt noch lange nicht halt uns so erforschen die beiden Kontrahenten, was das Rechenzentrum hergibt. Wobei die Rebellen unter „erforschen“ eher eine Art „unbemerkt entwenden“ verstehen, denn ganz in der Tradition der Filme mangelt es den Aufrührern schlicht an Ressourcen zur Forschung. Und so werden Spezialisten oder Helden in imperiale Gebiete geschickt, um neue Erkenntnisse zu erbeuten. Da macht sich dann zum Beispiel mal C3PO auf den Weg und bringt gegen eine geringe Gebühr die Ionenkanone in heimische Gefilde. C3PO ist allerdings nur einer aus der kompletten Riege der Helden in Empire At War. Neben obligatorischen Lichtgestalten wie Darth Vader oder Luke Skywalker haben es erfreulicherweise auch Nebenfiguren wie Kyle Katarn ins Spiel geschafft. Letzterer ist Ihnen vielleicht aus den Jedi Knight-Spielen näher bekannt. Wo so ein Held auftaucht, wächst speziell im Fall von Lord Vader oder des Imperators nicht mehr allzu viel Gras. Denn sollten Sie Vader in den Reihen Ihrer Feinde wissen, wäre es empfehlenswert Ihre Panzer lieber schon mal in Deckung gehen zu lassen. Die zerquetscht der Freizeit-Asthmatiker nämlich einfach wie eine Coladose. Und kaum sorgt der Imperator mal für Blitzlichtgewitter, liegt die Infanterie schon in den letzten Zügen. In den letzten Zügen liegt vielleicht auch so mancher Star Wars-Freak, der die Stimmen der Hauptprotagonisten vernimmt. Lucas Arts hat es leider nicht geschafft, die Original-Sprecher aufzutreiben. Der Ersatz gibt sich zwar größtenteils Mühe, bei Darth Vader will man aber eigentlich nichts anderes als das Original zu hören bekommen. Immerhin gibt’s den exzellenten Original-Soundtrack auf die Ohren.




24.2.14 14:13

Letzte Einträge: Doom 3, FUT 16 Review -Xbox

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